Glossar | Buchstabe - F -

Finanzdienstleistung

Unter Finanzdienstleistungen versteht man alle Dienstleistungen, die Vermögensanlage und -verwaltung betreffen, insbesondere Hersteller oder Vertreiber oder Vermittler von Finanzprodukten wie beispielsweise Anleihen, Bausparverträgen, Fonds, Krediten, Versicherungen etc.

Forderung

Eine Forderung ist eine offene, also noch nicht bezahlte Rechnung für Produkte oder Leistungen, die man verkauft bzw. erbracht hat (Geldforderung). Gegenteil: Verbindlichkeit.

Franchising

Franchising ist die geschäftliche Kooperation von selbstständigen Betrieben. Die Namen kennen die meisten: Photo Porst, TUI Urlaubs Center, The Body Shop oder Blume 2000. Vereinfacht ausgedrückt verkauft der Franchise-Geber als Vertriebs- und Dienstleistungssystem den selbstständigen Unternehmen (Franchisenehmern) ein erprobtes Konzept, eine Geschäftsidee bzw. das Recht, seine Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Er bietet entsprechendes Know-how und erlaubt dem Franchisenehmer, Name und Marke zu führen. Er koordiniert das Marketing und er bietet in der Regel dafür Gewähr, dass kein anderer Franchise-Nehmer in seinem Gebiet einen Betrieb eröffnet (Gebietsschutz). Der Franchise-Nehmer zahlt hierfür dem Franchise-Geber eine einmalige Einstands- sowie eine in der Regel am Umsatz orientierte laufende Gebühr. Rechte und Pflichten finden sich in dem abzuschließenden Franchise-Vertrag.

Freiberufler

Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. Ein Angehöriger eines freien Berufs ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird.

Fremdkapital

Kapital, das ein Unternehmer von Dritten (bspw. Banken, Lieferanten etc.) beschafft, nennt man Fremdkapital. Es handelt sich dabei also um geliehene Geldmittel im Gegensatz zum Eigenkapital. Man unterscheidet zwischen kurzfristigem (Laufzeit unter einem Jahr, zum Beispiel Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten), mittelfristigem (Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren) und langfristigem Fremdkapital (Laufzeit über fünf Jahre).

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