Glossar | Buchstabe - M -

Makler

Ein Versicherungsmakler betreut, verwaltet und vermittelt die Versicherungsverträge seiner Kunden. Im Gegensatz zu einem Versicherungsvertreter schließt man mit einem Versicherungsmakler einen Geschäftsbesorgungsvertrag, den Maklervertrag, ab. Durch diesen Vertrag wird der Makler beauftragt, für den Kunden tätig zu werden. Dies kostet jedoch den Kunden nichts "extra", denn der Versicherungsmakler wird üblicherweise von den Versicherungsunternehmen bezahlt, unabhängig davon, ob ein Versicherungsvertrag schon bestand oder neu abgeschlossen wird. Sollte ein Versicherungsmakler die vertraglich vereinbarte Dienstleistung jedoch nicht ordnungsgemäß für den Kunden erbringen, haftet er.

Marketing

Der Begriff Marketing ist nicht mit der Werbung zu verwechseln. Marketing bedeutet vielmehr, dass alle unternehmerischen Aktivitäten auf den Markt und den Kunden ausgerichtet sind. Nur wer seine Kunden kennt, weiß, wie er sie auch erreicht. Dazu sind die vier Marketinginstrumente der richtige Hebel, die in Ihrer Summe den Marketingplan ergeben. Im einzelnen handelt sich dabei um: - Produkt- und Sortimentsgestaltung - Preisgestaltung - Vertrieb - Kommunikation

Marktanalyse

Neben der Bedarfsanalyse sollten Sie eine Analyse des Absatzmarktes vornehmen. Diese hilft Ihnen, Ihren potenziellen Marktanteil, Umsatz und ggf. die Kaufkraft und Struktur Ihrer Kundengruppe(n) einzuschätzen. Hierfür sollten Sie folgende Fragen beantworten: · Welche Kundengruppe(n) kann/will ich ansprechen? · Wieviel Kunden kann ich davon wahrscheinlich erreichen (regional/inhaltlich)? · Wie häufig kauft ein Kunde durchschnittlich ein? · Wie viel Umsatz bringt der durchschnittliche Kundeneinkauf? · Wie groß ist der voraussichtliche Zielgruppenumsatz? Weiterhin ist es sinnvoll herauszufinden, welches Preisniveau auf dem Absatzmarkt herrscht und welche Auswahl an Lieferanten Sie haben.

Marktsegment

Als Marktsegmentierung versteht man die Unterteilung eines Gesamtmarktes in klar voneinander abgrenzbare Kundengruppen. Käufer / Kunden lassen sich zum Beispiel hinsichtlich ihre Bedürfnisse, Erwartungen, Kaufgewohnheiten, Kaufkraft und ihren Lebensumständen unterscheiden. Mehr...

Materialaufwand

Waren- und Materialeingang (d.h. Bezüge von Handelswaren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) zuzüglich Lagerveränderung (Lageranfangsbestand minus Lagerendbestand), bewertet zu Einstandspreisen.

Materialkosten

Als Materialkosten bezeichnet man alle Kosten, die für den Einkauf des Materials anfallen, das für die Herstellung eines Produkts bzw. die Erbringung einer Dienstleistung benötigt wird. Zu den Materialkosten zählen beispielsweise die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe. Die Rohstoffe bezeichnen dabei Bestandteile, aus denen ein Produkt hauptsächlich besteht, bei der Herstellung von Möbeln zum Beispiel Holz oder Kunststoff. Die Hilfsstoffe sind die Nebenbestandteile des Produkts. Dazu gehören zum Beispiel Nägel, Schrauben, Garn, Leim etc. Die Betriebsstoffe umfassen alle Materialien, die am eigentlichen Prozess der Herstellung beteiligt sind und dort verbraucht werden, zum Beispiel Schmier-, Brenn- oder Reinigungsstoffe für Maschinen usw. Zu den Materialkosten zählen auch Produkte die für die Erbringung einer Dienstleistung benötigt werden, zum Beispiel Shampoo in einem Friseursalon, Filmmaterial bei einem Fotografen,... . Des Weiteren fallen auch Handelswaren unter die Materialkosten.

Mehrfachagent

Der Mehrfachagent ist ein Versicherungsvertreter, der mit mehreren Versicherungsgesellschaften Agenturverträge unterhält. Er hat dieselben Rechte und Pflichten wie ein Versicherungsvertreter, erhält in der Regel aber keine Bestände zur Betreuung übertragen, sondern muss diese selber erarbeiten. Der Mehrfachagent kann zwischen den Produkten und Tarifen verschiedener Gesellschaften auswählen.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) wird auf die Produkte bzw. die Dienstleistungen eines Unternehmens erhoben und an das Finanzamt entrichtet. In Deutschland beläuft sich die Mehrwertsteuer zur Zeit auf 19 % (normaler Satz) bzw. 7 % (ermäßigter Satz). Der Produzent / Dienstleister rechnet die Mehrwertsteuer in den Preis für den Kunden mit ein, so dass dieser als Endverbraucher die Steuerlast trägt. Umsatzsteuer, die der Unternehmer für Produkte, die er selbst gekauft hat, bezahlt, kann er später als Vorsteuer von seinen Umsatzsteuern abziehen.

Mietaufwand

Miete für betrieblich genutzte Bauten, Betriebs- und Geschäftsräume sowie Grundstückspachten, außerdem Aufwendungen für Operate Leasing bzw. Anmietung von Fahrzeugen aller Art, Maschinen, EDV-Anlagen und sonstiger Geschäftsausstattung.

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